Bischof Ralph Napierski – katholischer Bischof in Union mit der römisch-katholischen Kirche

Beiträge mit Schlagwort ‘Bischof Ackermann’

Bischof Ackermann aus Trier nimmt Verleumdungen gegen Bischof Ralph Napierski zurück

Der exkommunizierte Bischof Ackermann, der sein Amt nach Kirchenrecht illegal ausübt. (>>Info<<)

hat in der Vergangenheit den katholischen Bischof Ralph Napierski verleumdet:

Bischof Ackerman aus Trier publizierte über das ihm unterstehende Amtsblatt (Jahrgang-Nr.:154 Artikel-Nr.: 164) der Diözese und seine Homepage folgendes:

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„Die Deutsche Bischofskonferenz warnt vor Ralph Napierski. Unter dem Namen „Bischof Ralph Napierski“ versucht dieser, für bestimmte von ihm kreierte Projekte oder Einrichtungen das Interesse katholischer Kreise zu gewinnen.
Hierbei erweckt er den falschen Eindruck, römisch-katholischer Bischof zu sein und die Unterstützung der Deutschen Bischofskonferenz zu haben.
Es wird empfohlen, auf die schriftlichen und telefonischen Versuche von Ralph Napierski nicht zu reagieren.“

Trier, den 20. August 2010
Das Bischöfliche Generalvikariat

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Entgegen dem geltenden Presserecht wurde eine Gegendarstellung verweigert.

Es musste der langwierige Prozeß bei Gericht gegangen werden und die Staatsanwaltschaft eingeschaltet werden.

Die Staatsanwaltschaft und die aufmerksam gewordenen Journalisten ermittelten.

Die Staatsanwaltschaft bestätigte natürlich dass ich Bischof der katholischen Kirche bin und somit wurden die Lügen des Bischof Ackermann aufgedeckt.
Die Bischofskonferenz musste im Laufe der Ermittlungen bestätigen, dass es keine Warnung vor Bischof Napierski gibt.

Der Pressesprecher der Diözese Berlin unter Bischof Woelki gab eine Presseerklärung ab (>>INFO<<) , in der er das Bischofsamt von Bischof Ralph Napierski bestätigte.

Nachdem Bischof Ackermann entgegen dem Deutschen Recht diese Verleumdungen über ein Jahr lang auf der Homepage des Bistums Trier gehalten hatte, musste er die Lügen nun endlich aus dem Netz nehmen.

Eine Klarstellung oder Entschuldigung gab es nicht.

Hier der Index des Amtsblattes des Bistums Trier bei dem nun der Artikel 164 (Jahrgang 154) gelöscht wurde:

Leider werden diese Lügen  im Internet von Kirchenfeinden (meist Anonym) noch auf vielen weiteren Homepages weiterverbreitet.

 

 

Erzbistum Berlin bestätigt Bischofsweihe von Bischof Ralph Napierski

Das Erzbistum Berlin wird seid dem 27. August 2011 von Erzbischof Rainer Maria Woelki geleitet.

Am 29. August 2011 gab der Pressesprecher des Erzbischofs Steffen Förner eine öffentliche Erklärung vor der Presse ab, in der er die Bischofsweihe von Ralph Napierski bestätigt.

Es folgt die Dokumentation der Aussagen des Erzbistum Berlin mit Kommentaren von Bischof Ralph Napierski.

Bischof Ralph Napierski ist katholischer Bischof

Nach § 132a StGB ist es strafbar sich als katholischer Bischof zu bezeichnen (oder auch nur den Eindruck zu erwecken) wenn man es nicht ist.

Aufgrund einer Verleumdung durch Bischof Stephan Ackermann, der behauptete „Hierbei erweckt er den falschen Eindruck, römisch-katholischer Bischof zu sein.“ wurde die Staatsanwaltschaft aktiv.
Diese stellte nach Prüfung der Unterlagen von Bischof Napierski jedoch fest, dass dieser tatsächlich katholischer Bischof ist und stellte die Ermittlungen ein.

Das Erzbistum Berlin bestätigte die Gültigkeit der Bischofsweihe von Bischof Ralph Napierski

Der Pressesprecher Steffen Förner bestätigt: Er darf sich Bischof nennen. Er wurde durch einen anderen katholischen Bischof einer nicht zur Römisch katholischen Kirche gehörenden Gruppierung zum Bischof geweiht.

Kommentar von Bischof Napierski: Die Römisch Katholische Kirche ist eine Teilkirche der Katholischen Kirche und zugleich deren Leitung. Der Leiter der Römisch Katholischen Kiche ist der Bischof von Rom, der zugleich als Papst die Leitungsgewalt über alle katholischen Teilkirchen beansprucht (Primat des Papstes).

Die Weihe von Bischof Ralph Napierski war nicht unerlaubt

Für viele Teilkirchen hat der Papst Bestimmungen erlassen, nach denen Bischofsweihen der Erlaubnis des Papstes bedürfen. Für die katholische Teilkirche von Bischof Ralph Napierski der den Primat des Papstes offiziell anerkannt hat, gibt es solch einen Erlass nicht.

Pressesprecher Förner bestätigt: Deshalb muss auch nicht der Papst zustimmen.

Bischof Ralph Napierski ist ein Wanderbischof (Episcopi Vagantes) und leitet kein Bistum sondern den katholischen Ritterorden Corpus Dei

Der Pressesprecher Steffen Förner bestätigt: Er hat kein Bistum und keine Gemeinde

Kommentar von Bischof Napierski: Wanderbischöfe, wie der Apostel Paulus, haben die Kirche aufgebaut und sind die Missionskraft der Kirche. Über viele Jahrhunderte hinweg waren die Vagantenbischöfe oftmals die treibende Expansionskraft der Kirche und die Forderung nach mehr Missionsbischöfen wird aktuell wieder lauter.
(Der Name Vagantenbischof ist abgeleitet von der lateinischen Bezeichnung für die Wanderbischöfe).
Der Ezbischof Woelki hatte bis vor kurzem noch einen ähnlichen Status. Von 2003 bis 2011 war Bischof Woelki Titular Bischof von Scampa in Mittelalbanien. Dieses Bistum hatte sich aber leider aufgelöst und es gibt keine Gemeinden mehr. Doch statt dort zu missionieren und Wiederaufbau zu leisten hat Bischof Woelki im Erzbistum Köln mitgewirkt. Solche Bischöfe die sich nicht um Ihr eigenes Bistum kümmern (weil dieses verkümmert ist), sondern stattdessen sich in einem gut laufendem Bistum einbringen, nennt man Weihbischöfe.

Der aktuelle Status von Bischof Ralph Napierski in der Katholischen Kirche

Der Pressesprecher Steffen Förner sagt dazu: Es ist kompliziert.

Komentar von Bischof Napierski: Es ist in der Tat kompliziert. Es besteht eine gültige Weihe die nicht unerlaubt gespendet wurde. Eine Exkommunikation liegt nicht vor. Eine Inkardination durch den Papst ist nicht erfolgt. Der Orden Corpus Dei ist ein katholischer Orden bischöflichen Rechtes.

Bischof Ralph Napierski setzt sich aktiv für den Glauben ein und weisst auch auf Misstände hin.

Der Pressesprecher Steffen Förner bestätigt: Briefe, Mails, Anfragen. Das geht seid Jahren so

Das Erzbistum Berlin reagiert nicht auf dokumentierte Misstände und möchte auch nicht, dass diese öffentlich werden

Pressesprecher Förner muss zugeben: Wir raten ihn einfach zu ignorieren. Wir distanzieren uns von ihm.

Bischof Ackermann leugnet weiter die Wahrheit?

Das alles hindert Bischof Ackerman aber nicht diese Lüge weiter auf seiner Homepage zu verbreiten.
Zusammen mit der Lüge dass die Deutsche Bischofskonferenz vor Bischof Ralph Napierski warnen würde. Jetzt ermittelt die Polizei gegen Bischof Ackermann.

Die Motive von Bischof Ackermann sind weiter unklar, es ist aber bekannt, dass Bischof Ralph Napierski darauf hingewiesen hat, dass Bischof Ackermann seine kirchlichen Ämter nach Kirchenrecht illegal ausübt, nachdem er sich durch Häresie selbst exkommuniziert hatte (Excommunicatio latae sententiae).
Bischof Ackerman hatte im Pfingstgottesdienst 2010 vor ca 610 000 Zuschauern das Pfingstereignis geleugnet.

Bischofskonferenz muss Bischofsamt von Ralph Napierski anerkennen

Durch eine von Bischof Ackermann aus Trier zu verantwortende Verleumdung gegen mich wurde die Staatsanwaltschaft aktiv.

Es stand die (wenn auch abstruse und nicht nachvollziehbare) Behauptung im Raum ich sei kein katholischer Bischof.

Wenn das so wäre, würde ich mit meiner Behauptung ich sei katholischer Bischof eine Straftat begehen:

§ 132a Abs. 3 StGB gewährt der römisch-katholischen Kirche besonderen Besitzschutz gegenüber anderen Religionsgemeinschaften hinsichtlich ihrer Amtsbezeichnungen.

Hier ein Auszug aud dem Strafgesetzbuch:

§ 132a
Mißbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen
(1) Wer unbefugt inländische oder ausländische Amts- oder Dienstbezeichnungen … Titel oder öffentliche Würden führt, …… wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Den in Absatz 1 genannten Bezeichnungen, akademischen Graden, Titeln, Würden, Uniformen, Amtskleidungen oder Amtsabzeichen stehen solche gleich, die ihnen zum Verwechseln ähnlich sind.

(3) Die Absätze 1 und 2 gelten auch für Amtsbezeichnungen, Titel, Würden, Amtskleidungen und Amtsabzeichen der Kirchen und anderen Religionsgesellschaften des öffentlichen Rechts.

Also ermittelte die Staatsanwaltschaft.

Diese überprüfte meine Unterlagen und kam natürlich schnell zu dem Ergebnis, dass ich tatsächlich katholischer Bischof bin.

Die Ermittlungen wurden eingestellt.

Die Presse berichtete darüber und konfrontierte die Römisch Katholische Kirche mit dem Ergebnis.

Schlieslich kam das Bekenntnis aus dem zuständigen Erzbistum Berlin unter der Leitung des Erzbischof Woelki.

Sein Pressesprecher Steffen Förner bekennt öffentlich vor der Presse: “ Er darf sich Bischof nennen“.

 

Ps.: Es sind Ermittlungen der Polizei gegen Bischof Ackermann aus Trier am laufen.

Bischof Ackermann ist exkommuniziert !

Bischof Ackermann leugnete im Pfingstgottesdienst 2010 vor ca. 610.000 Zuschauern das Pfingstwunder und exkommunizierte sich so selbst!

 

 

„Darum sage ich euch: Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden, aber die Lästerung gegen den Geist wird nicht vergeben. 32 Auch dem, der etwas gegen den Menschensohn sagt, wird vergeben werden; wer aber etwas gegen den Heiligen Geist sagt, dem wird nicht vergeben, weder in dieser noch in der zukünftigen Welt. „Matthäus 12,31-32

Das Bibelzitat „Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab“ (Apg 2,4) sei nicht wortwörtlich zu verstehen leugnete Bischof Ackermann die Wahrheit der Bibel und die Lehre der katholischen Kirche !
Dann offenbart er öffentlich seine Glaubensprobleme, die er schon seid längerer Zeit hat „Ich persönlich konnte mir noch nie so recht vorstellen, dass die Jünger als einfache und eher ungebildete Leute, die sie waren, von einem Moment auf den anderen zu Fremdsprachengenies geworden sind“. Doch die Menschen hätten angeblich die Botschaft von Jesus Christus verstehen können, weil sie sich verstanden fühlten beginnt er das Pfingswunder in einen psychologischen Eindruck umzudeuten und liefert dazu eine Geschichte als Beispiel die dann dem Pfingstgeschehen eine neue Bedeutung geben soll:

„Zu einem besseren Verständnis mag uns eine Erfahrung aus Bolivien und der Weltkirche helfen. ….. »Der Andrang der Pilger an manchen Tagen, besonders zu Beginn der Wallfahrt, ist unvorstellbar. Um drei Uhr morgens beginnen die Pilgerströme. Um vier Uhr wird die Kirche geöffnet. Zehn Minuten später gibt es kein Durchkommen mehr. Viele sind von dem sechzig Kilometer langen Anmarsch so erschöpft, dass sie irgendwo mit hochgezogenen Beinen auf dem Boden sitzen und den ersten Gottesdienst um fünf Uhr erwarten. Einige haben ihre Gnadenbilder mitgebracht, die sie jetzt schlaftrunken und glücklich im Schoß halten … Ab vier Uhr gilt das Beichtangebot. Wehe, wenn ich dann allein bin. Wer gut pilgert, der denkt nach und der weiß, was er zu bekennen hat. Bekenntnis und Aufatmen gehören zusammen und wie viel Erleichterung und immer die Tränen. Die Reihe der Wartenden wird nicht kleiner. Irgendwann kommt die Angst, man schafft es nicht mehr. Als Kaplan an der Mosel habe ich Ähnliches erlebt. In Osteuropa gilt das bis zur Stunde. In einem kleinen Dorf in Albanien kam die ganze Gemeinde geschlossen zur Beichte, und ich habe kein Wort verstanden. Mit dem Dolmetscher wollte ich den Leuten die Beichte ausreden. Keine Chance. Aber auf einmal versteht man alles. Es ist Gnade, in diese Gesichter zu schauen nach den unmenschlichen Zeiten der Verfolgung und der Drangsal. In Bolivien ist das nicht anders« “

Damit hat sich Bischof Ackerman selbst exkommuniziert !
Seine kirchlichen Ämter übt er damit illegal aus.
Ich warne hier deshalb ausdrücklich vor Bischof Ackermann !

Informationen zu den Kirchenrechtlichen Grundlagen habe ich im Fall von Erzbischof Zollitsch dargestellt:
https://napierski.wordpress.com/2011/01/09/erzbischof-dr-robert-zollitsch-ist-exkommuniziert/

Hier die ganze häretische Predigt von Bischof Stephan Ackermann im ZDF-Fernsehgottesdienst aus Wittlich vom 23.05.2010 (Pfingsten)

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************************************************ Achtung Warnung !!! *********************

WARNUNG !!!!!! Es folgt eine Häretische Predigt zu Dokumentationsszwecken   WARNUNG !!!!!  ***************************************************************************************************

Liebe Schwestern und Brüder hier in der Bernhardkircheund zu Hause am Fernsehen!

Das Bild, das wir von Pfingsten haben, ist ganz geprägt vom Bericht der Apostelgeschichte. Wir haben ihn in der ersten Schriftlesung gehört: Zum Pfingstereignis gehören für uns untrennbar Feuer und Sturmesbraus, aber auch das sogenannte Sprachenwunder: »Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab«, heißt es im Bericht des Evangelisten Lukas (Apg 2,4). Die Menschen geraten außer sich vor Staunen und sagen: »Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören?« (Apg 2,7f)
Wie soll man nun das, was sich damals in Jerusalem zugetragen hat, verstehen, liebe Mitchristen? Ich persönlich konnte mir noch nie so recht vorstellen, dass die Jünger als einfache und eher ungebildete Leute, die sie waren, von einem Moment auf den anderen zu »Fremdsprachengenies« geworden sind …
Zu einem besseren Verständnis mag uns eine Erfahrung aus Bolivien und der Weltkirche helfen. Ich verdanke sie Leo Schwarz, einem unserer Weihbischöfe im Bistum Trier. Leo Schwarz war einer der ersten Priester, die 1962 von Trier nach Bolivien gingen. Damit fing die Partnerschaft an. Die Liebe, die Bischof Schwarz zu diesem Land und seinen Menschen entwickelt hat, lässt ihn bis heute nicht los. Als inzwischen 78-Jähriger verbringt er mehr als die Hälfte des Jahres in Bolivien. Er hilft dort in einem Wallfahrtsort im Süden des Landes, unweit der argentinischen Grenze. Immer wieder berichtet er von seinen Erlebnissen. So schreibt er in einem seiner Rundbriefe: »Der Andrang der Pilger an manchen Tagen, besonders zu Beginn der Wallfahrt, ist unvorstellbar. Um drei Uhr morgens beginnen die Pilgerströme. Um vier Uhr wird die Kirche geöffnet. Zehn Minuten später gibt es kein Durchkommen mehr. Viele sind von dem sechzig Kilometer langen Anmarsch so erschöpft, dass sie irgendwo mit hochgezogenen Beinen auf dem Boden sitzen und den ersten Gottesdienst um fünf Uhr erwarten. Einige haben ihre Gnadenbilder mitgebracht, die sie jetzt schlaftrunken und glücklich im Schoß halten … Ab vier Uhr gilt das Beichtangebot. Wehe, wenn ich dann allein bin. Wer gut pilgert, der denkt nach und der weiß, was er zu bekennen hat. Bekenntnis und Aufatmen gehören zusammen und wie viel Erleichterung und immer die Tränen. Die Reihe der Wartenden wird nicht kleiner. Irgendwann kommt die Angst, man schafft es nicht mehr. Als Kaplan an der Mosel habe ich Ähnliches erlebt. In Osteuropa gilt das bis zur Stunde. In einem kleinen Dorf in Albanien kam die ganze Gemeinde geschlossen zur Beichte, und ich habe kein Wort verstanden. Mit dem Dolmetscher wollte ich den Leuten die Beichte ausreden. Keine Chance. Aber auf einmal versteht man alles. Es ist Gnade, in diese Gesichter zu schauen nach den unmenschlichen Zeiten der Verfolgung und der Drangsal. In Bolivien ist das nicht anders« (Brief vom November 2008).
»… Aber auf einmal versteht man alles«: Das ist die Erfahrung von Pfingsten. Sie ist keine Frage von Wortschatz und Grammatik. Hier geht es um ein Verstehen auf einer viel tieferen Ebene. Es ereignet sich dort, wo Menschen sich ins Gesicht sehen, wo sie einander als Personen wahrnehmen, als Kinder des einen Vaters im Himmel. So werden aus Fremden Brüder und Schwestern. So werden aus Fernen Nahe, ja Nächste. Das bewirkt der Geist Gottes. Denn es ist der Geist, den schon der Schöpfer in uns hinein gelegt hat und der uns alle miteinander verbindet.
Deshalb, liebe Schwestern und Brüder, sind wir als Christen auch davon überzeugt, dass jeder Mensch in der Tiefe irgendwie ansprechbar ist für die Botschaft des Glaubens: Sie will ja gerade keine Geheimbotschaft sein, die nur von wenigen Auserwählten verstanden wird. Nein, sie ist die »gute Nachricht«, nach der sich das Herz jedes Menschen sehnt. Denn sie sagt ihm: Dass es dich gibt, ist kein Zufall, ist keine bloße Laune der Natur. Hinter deiner Existenz steht ein schöpferischer und planvoller Geist. Und noch mehr: Dieser Geist, der dich ersonnen und gewollt hat, ist nicht nur schöpferisch-genial. Er ist zugleich der Geist der Liebe. Das hat uns derjenige offenbart, der ganz und gar vom Geist Gottes erfüllt war: Jesus Christus. Er hat seinen Jüngern seine Liebe erwiesen bis zum Äußersten. Zum Zeichen dafür hat er ihnen vorher die Füße gewaschen, selbst seinem Verräter.
Beim ersten Pfingstfest in Jerusalem können die Menschen die Botschaft von Jesus, dem Christus, verstehen, weil sie sich verstanden fühlen. Mit Hilfe seines Geistes haben Petrus und die anderen Apostel offensichtlich die richtigen Worte gefunden, um die Menschen in der Tiefe anzusprechen. Später wird es in der Apostelgeschichte sogar ausdrücklich heißen: »Als die Menschen das hörten (was Petrus sagte), traf es sie mitten ins Herz« (Apg 2,37). Denn das gehört auch dazu: Wer sich dem Geist Gottes öffnet, der versteht nicht nur die Botschaft Gottes, der versteht auch den Menschen in seinen Freuden und Fragen, seiner Sehnsucht und in seinem Schmerz, selbst wenn er nicht die Sprache des anderen spricht. »Aber auf einmal versteht man doch alles …«, – hieß es im Bericht aus Bolivien.
Wenn das stimmt, liebe Schwestern und Brüder, dann ist es leider nicht verwunderlich, warum wir uns oft so schwer tun, einander zu verstehen, selbst da, wo wir dieselbe Sprache sprechen, und sei es nur die Programmsprache der Computer, die uns global miteinander verbindet. Abermillionen von Menschen beherrschen sie, und doch stehen wir in der internationalen Völkergemeinschaft oft so verständnislos einander gegenüber. Ich empfinde das besonders erschreckend dort, wo es um die elementaren Fragen geht, die uns als Menschen gemeinsam sind. Denken wir nur an das Problem des Klimawandels oder die Bekämpfung der Armut. Wie schwer tun wir uns hier, wirksame Fortschritte zu machen, weil wir so sehr auf uns bedacht sind. Zusammen mit vielen anderen will ich übrigens nicht die Hoffnung aufgeben auf eine Steuer, die nicht nur die Bürger Europas schützt vor maßlosen Spekulationsgeschäften, sondern auch Geldmittel einbringt zur Verringerung der weltweiten Armut.
Liebe Schwestern und Brüder, wir brauchen den Geist von Pfingsten heute nicht weniger als die Menschen vor 2000 Jahren. Er hat damals die Apostel aus ihrer Ängstlichkeit und Selbstbefangenheit befreit. Er hat auch heute die Kraft, uns aus unserer Selbstbefangenheit und unserem ängstlichen Kreisen um uns selbst herauszureißen. Denn wenn wir allzu sehr auf uns schauen, wenn wir statt dem Geist Gottes nur unserem eigenen »Klein-Geist« folgen, unserem Eigen-Sinn, dann werden wir den Anderen gegenüber kalt, verständnislos und stumm. In der Sprache des Glaubens nennt man das Sünde. Ihr Wesen ist nichts anderes als die Verschlossenheit des Menschen in sich selbst.
Von hier aus verstehen wir schließlich auch das Pfingstbild, das uns das Johannesevangelium an diesem Tag vor Augen stellt. Es ist viel stiller und inniger als der Bericht der Apostelgeschichte. Da ist kein Feuer, kein Sturmesbraus. Stattdessen haucht der Auferstandene seine Jünger mit seinem Geist an und verknüpft diese Gabe mit der Gabe der Vergebung der Sünden. Das scheint zunächst überraschend, doch bei näherem Hinsehen wird klar: Die Gabe des Heiligen Geistes besteht gerade darin, den Menschen aus seiner sündigen Selbstverschlossenheit zu befreien und seinen Blick und sein Herz neu zu öffnen für Gott und die Menschen, damit neues, damit wirkliches Verstehen möglich wird.
Wo immer Menschen bereit sind, sich dem liebenden und vergebenden Geist Jesu zu öffnen, da wird Neuanfang möglich mitten im Alten, da ist Pfingsten nicht nur am Pfingstsonntag. Amen.

 

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