Bischof Ralph Napierski – katholischer Bischof in Union mit der römisch-katholischen Kirche

Ein US-Rechtsanwalt packt aus: Die Hälfte der Mißbrauchs-Anschuldigungen gegen Priester ist entweder frei erfunden oder so aufgebauscht, daß die Sachlage keine Prozessierung wegen Kindermißbrauchs erlauben würde.

 

Am 15. Dezember reichte der Rechtsanwalt Donald H. Steier vor dem Los Angeles County Superior Court – dem Ober-Bezirksgericht von Los Angeles – eine zehnseitige Erklärung ein.

Das berichtete Dave Pierre am 2. Januar auf der von den Medienbossen unabhängigen Webseite ‘newsbusters.org’.

Die Erklärung ist „im Bewußtsein der Strafbarkeit des Meineides“ eingereicht.

Bei dieser Rechtsposition steht die Person für ihre Erklärung gerade und versichert, daß sie sich der Konsequenzen bewußt ist, die bei einer Falschaussage drohen.

Lügende Ankläger
Rechtsanwalt Steier war in über hundert Mißbrauchs-Untersuchungen gegen katholische Kleriker involviert.

Er kam dabei zur Erkenntnis, daß „viele Anklagen völlig falsch“ sind:

„Ein pensionierter FBI-Beamter, der mit mir bei der Untersuchung vieler Anschuldigungen gegen Kleriker zusammenarbeitete, sagte mir, daß die Hälfte der Anschuldigungen gegen Priester entweder komplett falsch oder aufgebauscht ist und die Sachlage in diesen Fällen keine Prozessierung wegen Kindermißbrauchs erlauben würde.“

Als Beispiel nennt Steier angeklagte Priester, die einem Lügendetektor-Test unterzogen wurden:

„In vielen Fällen zeigte sich, daß sie eine Anklage gegen ihre Person zu Recht zurückgewiesen hatten.“

Bei diesem Ergebnis forderte Steier die Ankläger schriftlich auf, sich ebenfalls einem Lügendetektor-Test zu unterziehen.

Doch: „In jedem einzelnen Fall lehnte es der Ankläger ab, seine Wahrhaftigkeit durch dieses Untersuchungs-Instrument überprüfen zu lassen.“

Gezinkte Aussagen
Steier berichtet von Anklägern, denen erst einfiel, daß sie „mißbraucht“ worden waren, nachdem sie von anderen Personen – zum Teil Verwandten – erfahren hatten, die von katholischen Institutionen Geld erhielten.

Er erlebte auch „viele Fälle“, bei denen sich die Erzählungen der Ankläger im Laufe der Zeit stark veränderten.

Diese Änderungen betrafen die Zeit, den Ort und die angeblichen Handlungen des angeblichen Täters.

Interessant dabei: „In jedem Fall führten die veränderten Versionen dazu, daß die Anklage gegen meine Klienten erst ermöglicht oder verschärft oder der angeblichen Schaden drastisch erhöht wurde.“

Immer der gleiche „Sachverständige“
Steier betont, daß falsche Erinnerungen durch verschiedene psychologische Verfahren in angebliche Opfer eingepflanzt oder in diesen erzeugt werden können – „insbesondere durch Therapeuten, die man als »Opferanwälte«, wenn nicht gar als »regelrechte Scharlatane« bezeichnen könnte.“

In diesem Zusammenhang erwähnt Steier die sogenannten „Certificates of Merit“.

Es handelt sich um die Erklärung eines Therapeuten, die im US-Bundesstaat Kalifornien notwenig ist, bevor in einem Mißbrauchsfall Klage erhoben werden kann.

In Kalifornien wurden im Rahmen des Mißbrauchs-Hoax etwa 700 solcher Zertifikate eingereicht.

Die meisten von ihnen waren – so Steier – immer vom gleichen Therapeuten unterzeichnet.

Die Fabrikation falscher Anklagen ist einfach
Steier kritisiert auch die militante sogenannte Opfer-Organisation ‘Survivors Network of Those Abused by Priests’.

Diese umstrittene Organisation unterhält eine Webseite mit einem Forum, wo angebliche Opfer sich über spezifische angebliche Täter und deren Vorgangsweise austauschen können.

Steier kommentiert: „Eine Person, die einem Priester einen sexuellen Mißbrauch anhängen will, braucht nur auf diese Webseite zu gehen. Dort wird er eine Vorlage von faktischen Anklagen finden, die er vorbringen kann und die mit den Anklagen andere übereinstimmt.“

Erwartungsgemäß reagierte die Organisation nicht mit einer Gegendarstellung, sondern mit einem wütenden persönlichen Empörungs-Ablenkungsmanöver gegen den Rechtsanwalt.

Geld statt Wahrheit
Bereits im Jahr 2005 erklärte die Journalistin Dorothy Rabinowitz in der Tageszeitung ‘Wall Street Journal’:

„Man hat inzwischen verstanden, daß ein riesiger Betrug mit Personenschaden-Rechtsanwälten vorliegt.

Was als ernsthafte Anstrengung begann hat sich heute zu einer riesigen Geldmach-Maschinerie entwickelt.“

 

 

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